Stabwechsel beim AHFS-Orchester hervorragend gelungen


Beim Konzertabend konnte das Schulorchester der August-Hermann-Francke-Schule zeigen, dass es auch unter der Leitung von Martin Geck hervorragend musizieren kann. Er hatte ein Programm zusammengestellt, das weitgehend klassisch geprägt war. So konnten die jungen Musiker/-innen schon mit den ersten beiden Stücken beweisen, dass sie anspruchsvolle Kompositionen gekonnt wiedergeben können: Der Ouvertüre von Georg Philipp Telemann folgte der bekannte Streicherkanon des Barockkomponisten Johann Pachelbel.

Anschließend demonstrierten junge Solisten/-innen ab dem Alter von 10 Jahren ihr Können am Klavier, von denen besonders die Fünftklässlerin Evelyn Enns mit ihrer gefühlvollen Wiedergabe der Mozart-Sonate D-Dur (KV 284) begeisterte. Der siebzehnjährige Jonas Strunz entführte das Publikum mit dem Fantaisie-Impromptu op. 66 in die Traumwelt Frédéric Chopins und erntete ebenso viel Beifall für seinen Vortrag. Den Reigen der musizierenden Geschwister eröffneten Debora und Marie-Josephine Mink, die an Querflöte und Klavier ungarische Melodien von Wilhelm Popp bravourös vortrugen. Martin Geck, der unterhaltsam und wertschätzend durch das Programm führte, dankte diesen beiden ehemaligen Schülerinnen der AHFS, dass sie das ansonsten von aktuellen Schulkindern bestrittene Programm durch ihren glanzvollen Auftritt bereicherten.

Jessye Matejec (Klasse 6) zeigte am Violoncello, dass sie nicht zu Unrecht am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilnimmt, ebenso wie ihre Geige spielende Schwester Eyleen. Beide musizierten jeweils mit Klavierbegleitung, zeigten aber mit dem überzeugend gespielten „Tango glissando“ von Regine Nosske, dass ihre Streichinstrumente auch bei einem gemeinsamen Vortrag ein Hörgenuss sind. Nachdem Alois und Jenny Enns mit Violine und Klavier schöne Variationen zur israelischen „Hava Nagila“ vorgetragen hatten, erfreute zum Abschluss wieder das aus jugendlichen Streichern bestehende Orchester die Zuhörer mit lateinamerikanischen Tänzen.

Schulleiter Lothar Jost dankte Werner Schadwald, der diese Musikergruppe in den vergangenen Jahren geleitet und nun an den Musiklehrerkollegen Geck übergeben hatte. Er lobte auch die Arbeit von Martin Geck sowie die Schüler/-innen, die fleißig geübt hatten, um dem dankbaren Publikum einen Konzertabend voller Wohlklang zu bereiten.

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